Wir verwenden Cookies
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Eben diese inspirierte die Betreiber des nun ebenfalls an dieser Kreuzung gelegenen Restaurants "Zur Standuhr" zu ihrem Namen. Ein eingerahmtes, altes Schwarz-Weiß-Bild der natürlich schon lange nicht mehr existierenden Uhr beweist diesen Umstand im Lokal.
So kann das Restaurant mit seinem bereits mehrjährigen Bestehen schon zur etablierten Grüße im Engelsdorfer Gastronomie-Angebot gesehen werden.
Die "Standuhr" kann durchaus als Fusion von Bar und Restaurant gesehen werden. Erstere schließt sich gleich nach dem Eingang auf der linken Seite an, während der Gastraum länglich mit einem kleinen Nebenraum rechterhand verläuft.
Im Laufe der Zeit hat sich auch das Interieur dieser Lokalität stets weiterentwickelt und präsentiert sich nun mit roten Farbtönen und kleineren Accessoires (z.B. Flaschen bestimmter Spirituosen) eher modern und chic. Mir sagte die Atmosphäre aber durchaus zu.
Auch wenn der Außenbereich nur einen Blick auf die Kreuzung gewährt, so wird auch diese Möglichkeit gerade bei diesem schönen Sommer von vielen Gästen gerne gewählt.
Zum Service, der zur Besuchszeit von einer jungen Dame geführt wurde, gibt es ebenfalls nichts Negatives zu sagen. Freundlich und umsichtig agierend machte sie ihren Job einfach nur gut.
Das Speisenangebot ist preislich eher auf der günstigeren Seite, macht aber angesichts des nicht unverhältnismäßig großen Angebots Hoffnungen, dass Qualität und Frische trotzdem eingehalten werden können. Aber einen Gourmettempel sollte man natürlich nicht erwarten.
Meine persönlich Wahl fiel auf einen kleinen gemischten Salat (4,9€) als Vorspeise für und zum Hauptgericht auf das saisonal zum Sommer passende "Melonen - Hähnchen" (13,5 €).
Als kleine „Einstimmung“ wurde passend zur Jahreszeit eine kleine Kostprobe von einem erfrischenden Rhabarber-Vanille-Zitronen-Cocktail aufs Haus serviert: eine nette Geste.
Beim Salat aus Blattsalat, Gurke, Tomaten und Paprika konnte ich freundlicherweise die Croutons durch gebratene Champignons ersetzen.
Das Gemüse war von guter Qualität, auch wenn die Champignons noch ein wenig aromatischer hätten sein können. Angenehm fand ich aber, dass der Salat nicht in dem dazu gereichten Kräuter-Dressing ertränkt, aber auch keineswegs trocken war. Hier stimmte die Proportionierung gut.
Das folgende "Melonen - Hähnchen" wurde auf einem Spieß zusammen mit Halloumi-Käse und einem Salat mit Feta, roter Zwiebel, Lauch, Gurke und natürlich Wassermelone gereicht.
Der Hähnchenbrust hatte man erfreulicherweise ein paar gute Grillnoten verpasst, ohne das Fleisch dabei gleichzeitig auszutrocknen.
Auch der Halloumi-Käse war passend kräftig gegrillt und somit noch etwas aromatischer.
Diesen würzig-herzhaften Komponenten sollte der Salat mit der Melone nun den erfrischenden, sommerlichen Part entgegenstellen.
Das Gemüse war, wie schon bei der Vorspeise, von guter Frische und Qualität, wobei dieses Mal meiner Meinung nach die Balance auf Grund von zu viel Melone nicht ganz optimal war. Etwas mehr Säure durch den Balsamico und Schärfe durch mehr Lauch und Zwiebeln hätten ihm von meinem persönlichen Geschmack her noch etwas mehr Pfiff verliehen. Der salzende Fetakäse passte hingegen wieder gut ins Bild.
Geschmacklich und qualitativ wurde das Gericht dem Preis von 13,5€ also absolut gerecht, nur die Portionsgröße hätte durchaus noch etwas größer ausfallen dürfen. ;-)
Unterm Strich ließ sich in der "Standuhr "also mit wirklich nur kleineren Abstrichen bei den Speisen auf allen sonstigen Bewertungs-Ebenen ein schöner sommerlicher Abend verbringen.
Das Restaurant und sein Team konnte seine bereits lang andauernde Beliebtheit bei den Engelsdorfern und guten Gästezuspruch für mich also glaubhaft begründen.